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Osterfeier

Der Ostermontag ist der Tag nach der Hauptfeier des Ostersonntags, der in Ungarn ein Feiertag ist. In der christlichen Kirche hat dieser Tag keine besondere Bedeutung, aber in der Volkstradition sind viele Bräuche und Symbole damit verbunden. Die bekanntesten davon sind das Bespritzen und das Eiermalen.

Das Bespritzen ist ein anderer Name für den Wassertag, der sich auf die Praxis bezieht, bei der Jungen und Männer an diesem Tag Mädchen und Frauen mit Wasser oder Kölnisch Wasser bespritzen. Dies drückt ihren Wunsch nach Gesundheit, Fruchtbarkeit und Schönheit für sie aus. Im Gegenzug für das Bespritzen erhalten sie ein rotes oder dekoriertes Ei oder Schokolade. Der Ursprung des Bespritzens ist sehr alt, schriftliche Quellen erwähnen es bereits im 17. Jahrhundert. Der Glaube an die reinigende und erneuernde Kraft des Wassers bildet die Grundlage dieses Brauchs.

Das Eiermalen ist ebenfalls eine alte Tradition in Ungarn, die bis in die Zeit vor der Eroberung zurückreicht. Das Ei symbolisiert Leben und Wiedergeburt und spielt somit eine wichtige Rolle bei den Frühlingsfeiern. Die Eier werden mit verschiedenen Methoden dekoriert: sie werden bemalt, getaucht, gekratzt, mit Wachs gemustert oder mit Aufklebern beklebt. Die häufigste Farbe ist rot, die das Blut Jesu und die Liebe symbolisiert. Die Eier werden einander geschenkt oder für Kinder versteckt.

Der Ostermontag ist eine fröhliche und bunte Feier, die christliche und heidnische Traditionen verbindet. An diesem Tag freuen sich die Menschen über die Auferstehung Jesu und das Kommen des Frühlings.